Koffer voller Geld stiftete Verwirrung

Viel Beifall für Ebersdorfer Laienmimen

EBERSDORF/C. - Nicht nur "ein Koffer voller Geld" wie das ,Stück heißt, sondern gleich drei Koffer stifteten im Ebersdorfer Sternsaal Verwirrung. Mit ihrer Premierenvorstellung traf die Theatergruppe Ebersdorf den Geschmack des begeisterungsfähigen Publikums. Anhaltender Applaus belohnte die Laienmimen, für ihre schauspielerischen Leistungen. Nach dem Motto "Wer zuletzt lacht, hat's nicht eher begriffen", lieferten sie Wortgefechte oder stotterten sich in die Herzen der Zuhörer. Beispielsweise der Polizist Stoppel (Volker Reichel), dem die schwierige Aufgabe oblag, einen Bankräuber dingfest zu machen und eine halbe Million Mark sicherzustellen.
Ob ihm das gelingt, soll noch nicht verraten werden, denn der Kriminalfall wird am Samstag, 24. März, im Sternsaal wiederholt. Das Publikum kennt von Anfag an den Täter (Klaus Damaschke) der sich als Ordensbruder verkleidet und die Darsteller an der Nase herumführt. Ganz nebenbei gibt es eine Lösung,. für den tiefen Zwist zwischen den konkurrierenden Wirtsleuten des "Weißen Hirschen" (Martha Hott) und des ."Roten Ochsen" (Thomas Pechtold). Andy (Uwe Kirchner) und das ehrliche Landmädel Rosi (Silke Feyler) kämpfen sich durch Mißverständnisse.
Das Verwirrspiel um die gleich aussehenden Koffer mit dem geraubten Geld, Firmengeld und Wäsche, wird durch die Mitwirkung der vornehmen Elisabeth von Mühlberg (Marion Ultsch), und der jungen Susi (Jeannette Müller) sowie des Schürzenjägers und Requisiteurs Lenz (Ulli Damaschke) komplett. Die Regie lag in den Händen, Rudi Reichels als Souffleur und Ansager fungierte Heinz Faber. Das Bühnenbild gestalteten Thomas Pechtold und Joachim Stegner, die Maske besorgte Günter Hanf. Für den richtigen Ton und die Beleuchtung zeichneten Gerhard Dehler und Thomas Schilling verantwortlich. In den Pausen unterhielt die Ebersdorfer Stub'n Musik unter Leitung von Klaus Dehler mit volkstümlichen Weisen.
Einige Karten für die zweite Vorstellung sind noch bei Heike Günther im Rathaus (Zimmer 17) oder an der Abendkasse zu haben. -hesch-