Theatergruppe Ebersdorf
 

Die lustigen Ritter von Ebersdorf

 

Ebersdorf ist ja viel älter als gedacht…

Ebersdorf/C. – Ebersdorf ist schon viel älter als angenommen, fand Pfarrer Gottlieb beim Stöbern in der Landesbibliothek in Coburg heraus. Demnach müsste die 1000-Jahr-Feier bereits in diesem Jahr noch stattfinden, meint er und teilt dies aufgeregt dem Dorflehrer Helmut mit, der sich schnell dafür begeistern lässt …

… mit dieser Szene beginnt die Komödie von Jörg Appel, mit der die Theatergruppe Ebersdorf am Wochenende im evangelischen Gemeindezentrum Ebersdorf Premiere feierte. Weitere Vorstellungen werden am 12. und 13. sowie am 19. und 20. November folgen. Deshalb sei auch nur soviel verraten:

Pfarrer Gottlieb (Klaus Damaschke) und der Dorflehrer Helmut (Martin Bauer) beschließen, zum Jubiläum ein Theaterstück über die Entstehung Ebersdorfs zu schreiben, dass sie mit ein paar Leuten aus dem Ort zur Aufführung bringen wollen. Überreden lassen sich dazu Wirtin und Verwandlungskünstlerin Rosi (Birgit Salsano), die einige Probleme mit Fremdwörtern und Dialekt hat, deren hübsche Nichte Evi (Natascha Hetz), der derbe Landwirt Jupp (Bernd Hoffarth), die smarte Schauspielerin Ludmilla (Katja Wittmann), der immer müde aber clevere Bäcker Arnold (Christian Geutner) und der feminine Friseur Detlef (Uwe Kirchner). Mit von der Partie sind auch der Handwerker Rudi (Andreas Huth) und als Erscheinung aus der Unterwelt (Kathrin Ossa). Franziska (Christine Damaschke), die Bekannte des Pfarrers aus der Stadt, bewährt sich als Schneiderin. Unterstützt wird sie von ihrer 20-jährigen Tochter Chrissi (Katrin John). Annett Schäfer und Silke Feyler im Souffleurkasten sowie zahlreiche Helfer vor und hinter der Bühne tragen zum Gelingen der Veranstaltungen bei. Benette Kreuzer zeichnet verantwortlich für die Maske. Das sich bei der Rollenverteilung, in den Proben und auch zwischenmenschlich so manche Probleme ergeben, kann man sich vorstellen und auch, dass es viel zu lachen gibt. Denn die Mimen sind bekannt für Temperament, Spontaneität und auch Improvisationstalent. Bei dem Theaterstück im Theaterstück um Ritterfehden, Liebe und Herzschmerz gibt es jedenfalls viel zu improvisieren und für Regisseur Helmut viel zu organisieren. Wortverdrehungen, Kalauer und Ungeschicklichkeiten der Darsteller geraten zum Vergnügen des Publikums, das ja eigentlich der Generalprobe beiwohnt. hesch

Bilder unserer Aufführung:

Die sind noch von gestern übrig -
vom Stück schreiben!
Oh hallo! Mein großer, starker Akrarökonom!
Na dann können wir ja anfangen mit dem Proben!
Erwache, starker Ritter. Ich hab da was für dich!
Wo ist denn ihr Pferd geblieben?
Und schon haben wir einen Ritter aus dir gemacht, wie er im Buche steht!
Roderich der Tapfere reitet auf seinem Pferd durch die Nacht...
... als plötzlich Benedikt, ein Mönch aus dem Kloster Mönchröden aus dem Gebüsch hervortrat.
... Probengeschehen ...
Auf was wollen wir trinken, Herr?

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