Tierisches Thuwabohu

Der Dreiakter von Andreas Wenning verspricht einen turbulenten Abend, bei dem es ganz schön tierisch zugeht. Aufgrund der Skandalmeldungen aus dem Lebensmittelsektor entschließen sich die Nachbarinnen Karin Heppner (Katrin John), Selma Sulzbach (Silke Feyler) und Lotte Reischel (Nathalie Schurz) als Vegetarierinnen aktiv zu werden. Kurzum startet das Trio eine Flugblattaktion. Unter dem Motto "Mein Kühlschrank ist kein Ponyhof" werben sie dafür, die regionalen Wurst- und Fleischtheken zu boykottieren. Außerdem kochen die Frauen für ihre Familien nur noch vegetarisch. Die Nahrungsumstellung stößt bei Karins Ehemann Norbert Heppner ( Harald Winkler-Braasch) und dem Sohn Mirco (Christian Schurz) auf wenig Begeisterung. Um den Familienfrieden nicht zu gefährden, stimmt Karin dem Vorschlag ihres Mannes zu, eine eigene Sau zu  im Stall zu halten. Allerdings soll der tierische Zuwachs im Hause Heppner insbesondere vor der naiven Lotte und der militanten Selma geheim gehalten werden. Als aber die beiden Nachbarinnen "rein zufällig" ein Gespräch zwischen dem Ehepaar Heppner belauschen, reimen sich die beiden ihr ganz eigenes Szenario zusammen. Während Heppners nicht nur darauf achten, nichts über ihr Hausschwein zu verraten, hat die Failie noch ein ganz anderes Problem zu wälzen. Ihr Bernhardiner Josef hat den Riesenrammler Rüdiger, der Nachbarn Sulzbach auf dem Gewissen. Da nun jeder die falschen Schlüsse zieht, erschlagen sich die Ereignisse. So wird Metzger Ernst Todt (Michael Kalb) für einen Auftragskiller gehalten und lernt Karins "beste Busenfreundin" Lotte besser kennen. Nachbar Georg Sulzbach (Wieland Zapf) glaubt wegen des Riesenrammlers, langsam aber sicher den Verstand zu verlieren. Als dann auch noch Opa Erwin Heppner (Marin Bauer) für Tod erklärt wird und Psychologin Anita Amaryl (Claudia Kluge) auftaucht, streikt bei so vielen Irrungen und Wirrungen selbst die Polizei. Als Souffleusen sind Kristin Staak uns Annett Hoffarth im Einsatz. Maske und Frisuren kreieren Lisa Greim und Norbert Dietrich. Christian Geutner und Norbert Dietrich zeichnen für Technik und Kamera verantwortlich. Auch diesmal wurde die Theatergruppe für ihr Bühnenbild von mehreren Firmen unterstützt.


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